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14.04.2011, 12:08 Uhr

Bildungszukunft wird nicht nur für Treuenbrietzener Kinder in Frage gestellt

ZU „DREIZÜGIGKEIT ABGELEHNT“, MAZ VOM 8. APRIL

Der Kampf geht in die vierte Runde. Sind die Treuenbriet­zener Kinder und Eltern jedes Jahr aufs Neue gezwun­gen, sich mit einem nicht nachzuvollziehenden Ent­scheidungsverfahren des zuständigen Schulamtes auseinanderzusetzen? Man könnte meinen, dass die Schulpolitiker nicht den unbedingten Bezug zur Reali­tät haben, wenn sie für den Schulstandort Treuenbrietzen vorgeben, dass es nur zwei siebte Klassen geben sollte. 

Märkische Allgemeine, Fläming Echo, 14.04.2011 -

Diese würden eine so immens hohe Schülerzahl haben, dass ein qualitativ hohes und anspruchsvolles Lernen unmöglich erscheint. Zudem müssten Schüler abgewiesen werden, die als „heiligen" Erstwunsch unser Gymnasium angegeben haben. Die Kinder im ländli­chen Bereich müssen schon so weite Anfahrtswege auf sich nehmen, um die Chance auf gute Bildung zu bekom­men, da muss das Schulamt mit seinen unreifen Überle­gungen es allen Beteiligten nicht noch schwerer ma­chen.

Wir sind Eltern zweier Kinder, die im nächsten Schuljahr ein Kind und hof­fentlich in drei Jahren unser zweites Kind zum Schulbe­such auf das Treuenbrietze­ner Gymnasium geben kön­nen. Es wäre dann wünschenswert, dass sich die Schulpolitik endlich einmal auf das Wesentliche konzen­triert, nämlich die bestmögli­chen Lembedingungen für unsere Kinder und optimale Arbeitsbedingungen für die Lehrer zu schaffen und sich nicht stur um irgendwelche Richtfrequenzen zu streiten.

Von mehreren Eltern aus dem Landkreis Teltow-Flä­ming haben wir vernommen, dass auch sie ihre Kinder nach Treuenbrietzen zum Abitur schicken, da sich der gute Ruf dieser Schule auch über Gemeindegrenzen hinweg etabliert hat. Das spricht für die attraktiven Angebote und das offene und begeisternde Miteinander der Schüler und auch Lehrer. Die Treuenbrietzener könnten zu der Einsicht kommen, dass es für die Bildungspoli­tik in unserem Land doch nicht so wichtig ist, in die Kinder - also in unsere Zu­kunft- zu investieren. Da bleiben also wieder einmal die guten Wahlversprechen nur Luftblasen, sich auch oder gerade im ländlichen Raum für ein gutes Schulan­gebot unter bestmöglichen Bedingungen einzusetzen.

Was spräche denn dage­gen, wenn wir im Treuenbriet­zener Gymnasium „Am Burgwall" nächstes Schuljahr wieder dreizügig laufen wür­den? Eigentlich nur die Un­vernunft!

Kirstin und Mike Knorrek
Treuenbrietzen


 

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