CDU Stadtverband Treuenbrietzen
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20.04.2011, 09:47 Uhr | Märkische Allgemeine, Fläming Echo, 20.04.2011
Es fehlt das Handeln statt vieler Reden im Interesse des Gymnasiums
ZU „BEHORDEN TROTZEN PROTEST" MAZ VOM 18. APRIL
Wieder ist den für Bildungsstrukturen im Land Verantwortlichen der Erfolg unseres Gymnasiums Treuenbrietzen ein Dorn im Auge. Wie am vergangenen Freitag auf der öffentlichen Elternversammlung in der Aula zu erfahren war, scheint der Entschluss des staatlichen Schulamtes in Brandenburg an der Havel in Person des Leiters, Herrn Rosenau, unumstößlich.  
Die Doppelzüngigkeit war kaum noch auszuhalten; wenn er einerseits das Gymnasium mit all seinen Kräften unterstützen wolle und andererseits unzumutbare Bedingungen für unsere Schüler als „Ausnahme" genehmigen
 würde. 30 Schüler pro Klasse wären in seinem Schulamtsbezirk nicht unüblich.
Für uns als Stadtverordnete in Treuenbrietzen ist jedoch klar, dass das Schulgesetz und auch die Verwaltungsvorschriften des Schulministeriums
 Klassen ermöglichen, in denen zwischen 20 und 28 Schüler lernen können.
 Selbst das Bildungsministerium hat in seiner am 8. April veröffentlichten Auffassung dazu erklärt, dass die Einrichtung von drei siebten Klassen
 am Gymnasium gesetzlich möglich ist, die Entscheidung darüber jedoch beim Schulamt liege.
 Alle am Freitagabend anwesenden Landtagsabgeordneten - Hans-Peter Götz (FDP) und Ludwig Burkardt (CDU) - haben diese Auffassung ebenfalls bestätigt. Die SPD war leider nicht in der Lage, einen ihrer Vertreter zu entsenden, ließ jedoch zumindestens schriftlich mitteilen, dass sie einen Abteilungsleiter des Ministeriums schicken werde - skandalös!
 Der dann auch insgesamt skandalöse Auftritt des Abteilungsleiters
 des Brandenburger Bildungsministeriums, Ingo Müller, setzte der widersprüchlichen Auffassung des eigenen Ministeriums die
 Krone auf! Ließ auch er doch keinen Zweifel an der Entscheidung des Schulamtes aufkommen. Die Bildunesministerin, Martina Münch (SPD), sollte endlich Klarheit in ihrem eigenen Haus schaffen und im Interesse unserer Schüler die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen, um drei Klassen auch in Treuenbrietzen einzurichten.
 Der Wahlkreisabgeordnete der SPD, Minister Günter Baaske, forderte in der MAZ am 8. April ebenfalls eine • sinnvolle Verteilung aller Schüler in der Region, um an allen Gymnasien im Fläming bessere Lernbedingungen zu
 schaffen. Grüne und Linke hatten leider keine Zeit, sich für unser Gymnasium ernsthaft zu interessieren, weil die Einladung zu kurzfristig
 gewesen sei. Wir Mitglieder im örtlichen Bildungsausschuss haben dafür kein Verständnis. Immerhin ließ die Entscheidung des Schulamtes vom 5. April leider keine längerfristige Einladung zu. Erstaunt sind wir femer darüber, dass beide Regierungsfraktionen in Potsdam kein Interesse für
 die wirklichen Probleme der Menschen im Fläming zu haben scheinen. Schließlich wären diese beiden mit der Unterstützung der Opposition von CDU und FDP in der Lage, die richtigen Weichen für eine weitere Dreizügigkeit im kommenden Schuljahr am Gymnasium „Am Burgwall" zu stellen.
 Wir als FDP in Treuenbrietzen und Niemegk fordern die Verantwortlichen am Gymnasium und im Schulamt auf, geeignete Anträge zu stellen und positiv darüber zu befinden, die dazu führen, drei siebte Klassen einzurichten. Die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür liegen vor. Ausreichend engagierte Lehrer und Schüler stehen bereit. Es fehlt ein Handeln statt Reden im Interesse unseres Gymnasiums.
Michael Mrochen,
Diana Woithe und
Angela Steinberg
FDP-Fraktion der Stadtverordnetenversammlung
Treuenbrietzen